Haushaltsauflösung in Köln

Die Arbeit steckt nicht im Tragen, sondern im Entscheiden.

Wir sichten mit Ihnen Raum für Raum, räumen danach in einem Durchgang und geben die Wohnung besenrein zurück.

Familienbetrieb seit 1982

Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr erreichbar

Für Angehörige, Erben und Betreuungen

Vier Gruppen, und Sie entscheiden

Jedes Möbelstück, jeder Karton, jede Schublade gehört am Ende in eine von vier Gruppen: bleibt, kommt mit, geht an Angehörige, wird entsorgt. Diese Zuordnung treffen Sie, nicht wir.

Unsere Aufgabe ist, dass sie vor dem ersten Handgriff schriftlich feststeht. Dann muss am Auflösungstag niemand mehr zwischen Kartons überlegen. Eine Haushaltsauflösung in Köln übernehmen wir komplett, vom Sichten bis zur besenreinen Übergabe.

  • Alle Räume, nicht nur die WohnflächeWohnräume, Speicher, Keller, Garage, Gartenhaus und jede Abstellkammer. Gerade beim Elternhaus liegt der größere Teil nicht in den Zimmern.
  • Abbau und AbtransportWas nicht durch die Tür passt, nehmen wir vorher auseinander: Schrankwände, Betten, Regale, Küchenzeilen. Ein zweiter Betrieb muss dafür nicht anrücken.
  • Getrennt entsorgenSortiert wird beim Heraustragen, damit jede Materialgruppe den vorgesehenen Weg nimmt. Ob sich für einzelne Stücke ein Abnehmer findet, besprechen wir offen.

So sieht das bei uns aus

Bilder aus echten Aufträgen, keine Symbolfotos.

Mitarbeiter räumen Küchenschränke aus und packen den Inhalt in Kartons
Sichten
Geschirr und Hausrat werden in einen Rollbehälter sortiert
Sortieren
Gestapelte und beschriftete Kartons in einem leeren Raum
Beschriften
Leere Küche mit ausgeräumten Schränken
Besenrein

Mehr davon finden Sie unter Einblicke.

Vier Ausgangslagen, die wir oft erleben

Der Anlass bestimmt den Ablauf

  • Jemand ist gestorbenSie müssen sich nicht durch Schränke und Kisten arbeiten. Vorher halten wir fest, was auf keinen Fall entsorgt werden darf. Am Tag selbst arbeiten wir ruhig und ohne Kommentar, dabeistehen muss niemand.
  • Es wird kleinerWir fahren den Teil, der mitgeht, an die neue Adresse, bauen ihn dort auf und lösen den Rest auf. Dasselbe gilt, wenn zwei Haushalte zu einem werden.
  • Es geht in eine EinrichtungEin Zimmer im betreuten Wohnen fasst einen Bruchteil einer Wohnung. Wir schauen zuerst, was dort Platz findet, und lösen den übrigen Haushalt danach auf. Mehr unter Seniorenumzug.
  • Ein Haus wird abgegebenDer größere Teil der Arbeit steckt meist außerhalb der Wohnräume: Keller, Speicher, Garage, Gartenhaus, manchmal eine Werkstatt mit vierzig Jahren darin. Das gehört von Anfang an in die Kalkulation.

Erst zuordnen, dann räumen

In fast jedem aufgelösten Haushalt kommt etwas zum Vorschein, mit dem niemand gerechnet hat. Ein Umschlag hinter der Schrankrückwand, Schmuck in einer Keksdose, Briefe im Nähkorb. Deshalb arbeiten wir Zimmer für Zimmer und schauen hin, bevor etwas den Weg in den Container nimmt.

Vorher. Wir gehen mit Ihnen durch jeden Raum und notieren, was erhalten bleibt. Alles, was mitkommt oder aufbewahrt wird, kennzeichnen wir und stellen es beiseite.

Während des Räumens. Erkennbar persönliche oder wertvolle Gegenstände legen wir beiseite, an einen Platz, den Sie vorher bestimmen.

Am Ende. Beim Schlussrundgang zeigen wir Ihnen diesen Platz und stimmen die Übergabe mit Ihnen ab. Eine Gewähr, in einem vollen Haushalt jedes einzelne Stück zu finden, können wir nicht geben. Sagen Sie uns deshalb vorher, wonach wir besonders schauen sollen.

Was nicht zu uns gehört. Rechtliche Fragen rund um Nachlass, Vollmachten oder Erbe gehören nicht zu unserer Arbeit, dafür ist eine Notarin oder ein Anwalt zuständig. Putzen, Fenster, Teppiche und Renovierung ebenso wenig, und ein Lager für Ihre Sachen haben wir nicht.

Von der ersten Frage bis zur leeren Wohnung

  1. Schritt 01

    Erstgespräch

    Rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp. Sie landen direkt in unserem Kölner Büro bei jemandem, der die Termine selbst vergibt.

  2. Schritt 02

    Besichtigung und Sichtung

    Wir gehen alle Räume ab, Keller, Speicher, Garage und Gartenhaus eingeschlossen, schätzen die Menge und prüfen, wie nah das Fahrzeug ans Haus kommt.

  3. Schritt 03

    Festlegen, was wohin gehört

    Gemeinsam ordnen wir zu: bleibt, kommt mit, geht an Angehörige, wird entsorgt. Das Ergebnis halten wir schriftlich fest, damit später nichts Auslegungssache ist.

  4. Schritt 04

    Angebot und Termin

    Das Angebot kommt schriftlich, der Großteil als fester Betrag. Was sich vorab nicht sicher beziffern lässt, steht separat, samt Abrechnungsmaßstab.

  5. Schritt 05

    Auflösung und Übergabe

    Gesichtet, zerlegt, ausgeräumt, verladen und ordnungsgemäß entsorgt. Zum Schluss gehen wir die leeren Räume gemeinsam ab.

Wovon der Preis abhängt

Eine Zahl vor der Besichtigung wäre geraten. Quadratmeter sagen dabei erstaunlich wenig aus: zwei Kölner Wohnungen mit identischem Grundriss können den doppelten Aufwand bedeuten. Nach dem Ortstermin steht der Preis dafür schriftlich.

  • Menge und Nebenräume. Wie viel tatsächlich in den Zimmern steht, und ob Keller, Speicher, Garage und Gartenhaus dazugehören. Dort liegt erfahrungsgemäß der dickste Brocken.
  • Etage, Treppenhaus, Zufahrt. Wie viele Stufen zwischen Wohnungstür und Ladefläche liegen und wie weit weg das Fahrzeug steht. Ein vierter Stock ohne Aufzug schlägt stärker durch, als die meisten erwarten.
  • Abbau und Sortieraufwand. Möbel, die zerlegt werden müssen, und Räume, die Stück für Stück gesichtet werden.
  • Was da steht. Die Gebühren beim Entsorger fallen je nach Materialgruppe sehr unterschiedlich aus. Besonders schwere oder sperrige Einzelstücke rechnen wir gesondert.

Zieht ein Teil der Einrichtung mit um, greifen zusätzlich die Punkte unter Umzugskosten.

Fester Teil und offener Rest

Den Löwenanteil legen wir nach dem Ortstermin verbindlich fest. Einzelne Posten entziehen sich dem, etwa wenn erst beim Ausräumen sichtbar wird, wie viel wirklich zur Entsorgung geht. Die stehen dann als eigene Zeile im Angebot und werden nach Aufwand oder nach dem Beleg des Entsorgers berechnet.

Welcher Teil fest ist, wissen Sie also, bevor Sie unterschreiben. Pauschalpreise pro Quadratmeter nennen wir nicht, weil sie in der Praxis selten hinkommen. Der Ortstermin selbst kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Warum die Adresse in Köln mitentscheidet

Der Kölner Altbaubestand macht die meiste Arbeit. In der Südstadt, im Agnesviertel, in Sülz, Nippes oder Ehrenfeld liegt die Wohnung häufig weit oben, das Treppenhaus ist schmal und ein Aufzug fehlt. Dazu gehört fast immer ein Kellerverschlag und oft ein Speicherabteil unter dem Dach, beides eng und über Jahrzehnte gefüllt. Vor dem Haus ist der Bordstein durchgehend belegt, ohne reservierte Fläche wird aus jedem Gang ein Fußmarsch. Wo nötig, melden wir eine Halteverbotszone an, und wenn ein Stück nicht durchs Treppenhaus passt, kommt der Möbellift zum Einsatz.

In Junkersdorf, Widdersdorf, Rodenkirchen oder Porz stehen häufiger Einfamilienhäuser. Die Zufahrt ist dort selten das Problem, dafür gehören Keller, Dachboden, Garage und Gartenhaus zum Auftrag und damit ein Vielfaches der Wohnfläche an tatsächlichem Volumen.

Haushaltsauflösung oder Entrümpelung

Kurz gesagt: Bei einer Entrümpelung steht schon fest, dass der Inhalt wegkann. Bei einer Haushaltsauflösung wird das erst gemeinsam erarbeitet, und erst danach wird geräumt. Deshalb dauert die Vorbereitung hier länger und der Räumungstag selbst ist meist der kürzere Teil. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, klären wir im Gespräch.

Fragen, die uns oft gestellt werden

Was erkennbar privat oder wertvoll ist, legen wir beiseite, an einen Platz, den Sie vorher bestimmen: Papiere, Fotoalben, Schmuck. Beim Schlussrundgang stimmen wir die Übergabe mit Ihnen ab. Eine Gewähr, in einem vollen Haushalt jedes einzelne Stück zu finden, können wir nicht geben, deshalb sagen Sie uns vorher, wonach wir besonders schauen sollen.

Durchgehend nicht. Wichtig ist nur, dass die Zuordnung vorher steht und jemand für Rückfragen erreichbar ist. Zum Schlussrundgang sollte allerdings jemand kommen, der für Sie unterschreiben darf.

Ja, das kommt oft vor. Ein einziger Termin vor Ort reicht für die Besichtigung, und den kann auch jemand aus Ihrem Umfeld wahrnehmen. Alles Weitere läuft über Telefon und E-Mail, auch für die Abnahme reicht eine Vertretung.

Ja. Wir fahren den Teil, der mitkommt, an die neue Adresse und bauen ihn dort wieder auf. Der Rest wird anschließend aufgelöst. Sagen Sie uns das bitte schon bei der Besichtigung, damit Fahrzeug und Zeitfenster passen.

Das hängt an der Menge, an der Etage und daran, wie viel gesichtet werden muss. Eine Zweizimmerwohnung ohne Nebenräume ist etwas anderes als ein Haus mit Keller und Speicher. Eine belastbare Angabe machen wir nach der Besichtigung.

Ja. Schuppen, Gartenhäuser und Abstellkammern zählen ebenfalls dazu. Sagen Sie beim Rundgang Bescheid, dann sind sie kalkuliert und am Termin eingeplant.